
Der Begriff Brennstoffmanagement umfasst die Beschaffung der Brenn- und Hilfsstoffe sowie die Entsorgung der Nebenprodukte und stellt einen Kerngeschäftsprozess in den für die Erzeugung verantwortlichen Kraftwerksgesellschaften dar, dessen Effizienz die Erzeugungskosten und damit das betriebliche Ergebnis maßgeblich beeinflussen.
Der Geschäftsprozess Brennstoffmanagement teilt sich in die Einzelaktivitäten Planung, Beschaffung, Einsatz, Abrechnung und Auswertung auf.
Der Lastverteiler legt i.d.R. fest, wieviel Energie in einem Geschäftsjahr je Monat und Kraftwerk erzeugt werden soll. In der Planung muß festgelegt werden, durch welche Kohlelieferverträge die Vorgabe erfüllt werden kann.
Die Beschaffung von Kohle wird gegliedert in die Teilbereiche Bestellung, Disposition und Anlieferung, wobei die beiden ersten Bereiche meistens in der Verwaltung und der letzte Bereich in den Kraftwerken stattfindet.
Der Geschäftsvorgang Einsatz beschreibt den Kohleeinsatz bzw. den Verbrauch in den einzelnen Kraftwerken.
Die Abrechnung betrifft die gesamte Rechnungsprüfung und die kaufmännische Bestandsführung sowie der Export der Abrechnungsdaten nach z.B. SAP.
Basierend auf diesen Rechenmodellen kann im Rahmen der Auswertung jederzeit ermittelt werden, welche Halden zu einem beliebigen Zeitpunkt existierten und welche Zusammensetzung diese Halden hatten.
Zur softwaretechnischen Unterstützung all dieser komplexen Abläufe bietet HAUK & SASKO das "Modul Brennstoffe", kurz MBS genannt, an.